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Augenstress?

Augenstress?

Verbringst du auch viel Zeit im Nahsichtmodus mit deinem Handy oder vor dem Computer? Dann aufgepasst: Fehlsichtigkeiten bei jungen Menschen nehmen zu, allen voran die Kurzsichtigkeit. Ob die neuen Medien ursächlich hierfür sind, ist bislang nicht erwiesen. Fest steht aber: Der Sehstress hat sich durch Computer, Smartphone & Co. verstärkt.

Allein 60 bis 80 Mal am Tag blickt jeder Smartphone-Besitzer in Deutschland laut einer Studie auf sein Display, um Nachrichten zu checken oder auch eine SMS zu schreiben. Hinzu kommt bei vielen stundenlanges Starren auf den PC am Arbeitsplatz, für Schule oder Studium. All das ist Schwerstarbeit für die Augen, da sie in kurzer Distanz relativ starr gucken. Der Blick in die Ferne schwindet. Damit steigt das Risiko für Kurzsichtigkeit, die in der Regel mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen wird.

„Entspannung für die Augen ist also angesagt. Ideal: regelmäßiges Augentraining. Hier einige Übungen, die im Alltag leicht durchführbar sind:

  • Vor den Augen Buchstaben oder Figuren mit dem Zeigefinger in die Luft malen, und die Bewegungen mit den Augen verfolgen ‒ erst langsam, dann schneller.
  • Die Augen einige Male nach oben und unten, dann nach rechts und links rollen; geht mit geöffneten Augen ebenso wie mit geschlossenen.
  • Einige Objekte in unterschiedlichen Distanzen auswählen, eines davon fokussieren, Augen dort kurz verweilen lassen, dann das nächste anvisieren, verweilen usw.
  • Augenlider rund eine Minute rasch auf- und zumachen, dabei locker bleiben. Das aktiviert die Tränenflüssigkeit, die die Augen befeuchtet und Bakterien abwehrt.

Bei der Augengymnastik regelmäßig Pausen zum Entspannen einlegen, etwa durch Schließen der Augenlider, in die Ferne schauen oder durch das Auflegen warm geriebener Handinnenflächen auf die Augen. Im Frühling ideal, wenn die UV-Strahlen der Sonne noch nicht so stark sind: Mit geschlossenen Augen in die Sonne schauen, dabei den Kopf leicht bewegen, damit das Licht auf verschiedene Stellen trifft. Das ist Wellness pur für unser Sinnesorgan. Ebenfalls wohltuend: Mit den Fingerkuppen den knöchernen Rand der Augenhöhlen etwa eine Minute umkreisen; wirkt durchblutungsfördernd.

Regelmäßiges Augentraining stärkt die Augenmuskulatur, die zu den aktivsten Muskelgruppen des Körpers zählt. Ob damit Sehschwächen geheilt werden können, ist bislang nicht belegt. Bei Sehproblemen unbedingt einen Facharzt aufsuchen.

Quelle: Kaufmännische Krankenkasse KKH, Mai 2016

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Kerstin Andresen

Kerstin Andresen

Referentin für Gesundheitsförderung / Projektkoordination “Landungsbrücke – Übergänge meistern!” Seelisches Wohlbefinden von jungen Menschen fördern

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