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Literaturliste & Links

Resilienz

Witteck, C. (2014). Resilienz in der Sozialpädagogik: Möglichkeiten der Resilienzförderung. Hamburg: Diplomica.

Nicht alle Menschen, die einer erheblichen Anzahl von Risikobelastungen ausgesetzt sind, entwickeln Probleme und Störungen. Es ist ihnen möglich, sich trotz dieser Widrigkeiten durchaus normal und sogar sehr positiv zu entwickeln.
Die Resilienzforschung fand bald Anklang in pädagogischen Kontexten und wird heute bereits in sozialpädagogischen Arbeitskonzepten verwendet.
In dem Buch wird die Bedeutung der Resilienzforschung für die Sozialpädagogik herausgestellt. Es wird auf die Umsetzbarkeit der Erkenntnisse der Resilienzforschung in der sozialpädagogischen Praxis eingegangen und es wird untersucht, ob die Resilienzforschung zu einer sinnvollen Erweiterung der Sozialpädagogik beiträgt. Darin wird die professionelle Haltung des Sozialpädagogen beleuchtet und an einem konkreten Beispiel aufgezeigt, wie die Resilienzforschung die Sozialpädagogik beeinflusst.

Steinebach, C., & Gharabaghi, K. (2013). Resilienzförderung im Jugendalter. Praxis und Perspektiven. Berlin: Springer.

Resilienzförderung will die Widerstandsfähigkeit stärken. Gerade für das Jugendalter ist dies wichtig. In diesem Lebensalter werden besondere Risiken deutlich, sei es bei den jungen Menschen selbst oder in ihrer Umwelt. Es gilt, die Stärken, Kompetenzen und Schutzfaktoren der Jugendlichen oder ihrer Umwelt zu unterstützen. Der nachhaltige Effekt: seelische Gesundheit und optimale Entwicklung im Jugendalter und über das Jugendalter hinaus.
In den Beiträgen wird exemplarisch aufgezeigt, wie resilienzorientierte Interventionen zu konzipieren sind. Insgesamt soll den Leserinnen und Lesern Mut gemacht werden, die bislang primär defizitorientierten kurativen oder korrektiven Ansätze in der Arbeit mit Jugendlichen in riskanten Lebenslagen zu überwinden – und stattdessen stärkenorientiert zu arbeiten. Ein solcher Ansatz überwindet die Grenzen fachspezifischer Interventionen.

Zander, M. (2011). Handbuch Resilienzförderung. Wiesbaden: Vs Verlag Für Sozialwissenschaften.

Momentan sind in der Fachwelt die Begriffe Resilienz und Resilienzförderung in aller Munde. In einem Augenblick, in dem hierzulande noch kaum Konzepte zur praktischen Umsetzung vorliegen, Resilienzförderung aber manchmal wie das neue Zauberwort betrachtet wird, versucht dieses Handbuch erste Orientierungspunkte zu geben. Im Anfangsteil kommen namhafte Autorinnen und Autoren des angelsächsischen Raumes zu Wort, dem die Idee entstammt. Ein mittlerer Teil reflektiert die grundsätzlichen Chancen und Grenzen des Konzepts, fragt aber auch nach dem gesellschaftlichen Kontext in der Bundesrepublik, in welchem dieser neuartige Ansatz wirken soll mit seinem Perspektivenwechsel hin zu den Stärken von Kindern und Jugendlichen. Wem kann überhaupt geholfen werden? Welche sozialen Schieflagen bleiben bestehen? Was bedeutet es, Kinder und Jugendliche zu ’stärken‘ in einer Gesellschaft, die längst nur auf die ‚Starken‘ setzt? Ein umfangreicher Praxisteil dokumentiert dann die Vielfalt der auf verschiedensten Feldern bisher verfolgten Ansätze, gibt Anregungen für die alltägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und versucht das spezifisch Neuartige von Resilienzförderung herauszustellen.

Jugendliche und Medien

klicksafe. (2016). Ratgeber Cyber-Mobbing. Informationen für Eltern, Pädagogen, Betroffene und andere Interessierte:

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Durch Soziale Netzwerke, Video-Portale, Messenger-Apps und andere Online-Angebote, die Austausch, Kommunikation und Vernetzung zum Ziel haben, ist das Internet in vielerlei Hinsicht zum Abbild der Gesellschaft geworden. Und so findet man online bei allen Vorteilen auch problematische Aspekte wieder, die aus dem realen Leben bekannt sind – zum Beispiel Mobbing. Da dieses Phänomen vergleichsweise neu ist und sich laufend weiterentwickelt, gibt es hier noch viele Unsicherheiten.
Dieser Ratgeber stellt Besonderheiten, Funktionen, Auslöser und die Verbreitung von Cyber-Mobbing vor und behandelt das Thema Cyber-Mobbing in den Medien. Darüber hinaus wird erläutert, ob Cyber-Mobbing strafbar ist und wie man Cyber-Mobbing im schulischen und familiären Umfeld vorbeugen oder anhand bestimmter Warnzeichen so früh wie möglich erkennen kann. Im Kapitel „Was tun bei Cyber-Mobbing?“ werden Möglichkeiten vorgestellt, gegen Cyber-Mobbing vorzugehen. Die bei Cyber-Mobbing über Smartphones und Apps geltenden Besonderheiten werden hier ebenfalls vorgestellt. Drei Experteninterviews beleuchten die rechtlichen Möglichkeiten sowie die psychologischen Aspekte und Folgen von Cyber-Mobbing und geben Ratschläge für Betroffene und Angehörige. Die Linktipps am Ende der Broschüre bieten weiterführende Informationen zum Themenfeld.

Medienpädagogischer Forschungsverbund (mpfs). (2015). JIM 2015. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland:

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Die heutige Medienlandschaft bietet Heranwachsenden unzählige Informationsangebote zu allen denkbaren Themen. Welche Mediengattungen je nach thematischem Interesse von Jugendlichen bevorzugt zur Information genutzt werden, untersucht die JIM-Studie 2015.
Im Rahmen der JIM-Studie 2015 des mpfs wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland zu 14 vorgegebenen Themenkategorien gefragt, wie wichtig es für sie sei, über neue Entwicklungen dieser Themen schnell Bescheid zu wissen. Im zweiten Schritt wurde nach den am häufigsten genutzten Informationsquellen zu den jeweiligen Themen gefragt. Am stärksten ist das Interesse der Jungen und Mädchen an der Lösung persönlicher Probleme (87 %) sowie am aktuellen Weltgeschehen (83 %). Etwa drei von vier Jugendlichen ist es (sehr) wichtig, über Neues aus der Welt der Musik (78 %) und dem Themenfeld „Ausbildung und Beruf“ (75 %) schnell Bescheid zu wissen. Zwei Drittel der Jugendlichen wollen beim Thema Smartphone (65 %) auf dem Laufenden sein. Gut die Hälfte der Jugendlichen zeigt bei Bundespolitik (59 %), Sport auf bundesweiter oder internationaler Ebene (57 %), Lokalsport (54 %), Lokalpolitik (54 %) und Fernsehsendungen und -serien (53 %) ein gesteigertes Informationsbedürfnis.

Jugend und Medien. Nationales Programm zur Förderung von Medienkompetenzen. (2014). Medienkompetenz im Schulalltag:

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Das nationale Programm Jugend und Medien stellt neu die Broschüre «Medienkompetenz im Schulalltag» zur Verfügung. Der Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen, die sich Schulen im Zusammenhang mit dem Thema digitale Medien in Schule und Unterricht stellen:
Welche Bedeutung haben Smartphones, Games und das Internet im Leben von Kindern und Jugendlichen? Wie gelingt Medienbildung und damit der Einsatz von Medien im Unterricht? Wie kann die Schule negativen Folgen der Mediennutzung wie Cybermobbing, sexuelle Übergriffe, Datenmissbrauch vorbeugen? Was kann sie im Krisenfall tun?
Die kostenlose Broschüre richtet sich an Lehrpersonen und Schulleitungen sowie an weitere Fachpersonen aus dem schulischen Umfeld wie etwa Schulsozialarbeitende, Psychologen und Therapeutinnen. Sie wurde erarbeitet von der Beratungsstelle für digitale Medien in Schule und Unterricht – imedias.

Psychische Gesundheit

Techniker Krankenkasse. (2015). TK-CampusKompass. Studie zur Gesundheit von Hochschülern:

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Die Auswertungen des Gesundheitsreports 2015 zeigen eine deutliche Steigerung von psychischen Belastungen bei Studierenden. Um dieses Phänomen genauer unter die Lupe zu nehmen, hat die TK 1000 Hochschüler in Deutschland zu ihrem Lebensstil befragt. Die Studierenden gaben dabei Auskunft zu ihrem Ernährungs- und Bewegungsverhalten, sowie zu ihrem Umgang mit Stress und digitalen Medien.
Der TK-CampusKompass zeigt: 44 Prozent fühlen sich durch Stress erschöpft. Das macht deutlich, dass sich der Trend zunehmender psychischer Belastung bei Studierenden fortsetzt und dass viele nicht in der Lage sind, diese allein zu bewältigen.

Bletsch, A., Ottová-Jordan, V., & Ravens-Sieberer, U. (2015). Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Hamburg. Lengerich: Pabst Science Publishers.

Gesundheit und Wohlbefinden spielen eine wichtige Rolle für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Bereits in jungen Jahren werden die Grundlagen für die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten im späteren Erwachsenenalter gelegt. Daher ist die Kenntnis über diese bei Heranwachsenden sowie ihre Einflussfaktoren von großer Public-Health-Relevanz. Das vorliegende Buch präsentiert die Ergebnisse der aktuellsten Befragung des WHO-Jugendgesundheitssurveys „Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)“ von Hamburger Schülerinnen und Schülern aus dem Jahr 2014.